Rückblick
- Campus Wannsee (EMF-Konferenz 2012)
- EMF-Konferenz 2011
- EMF-Konferenz 2010
- EMF-Konferenz 2009
- Sind Businesspläne den Aufwand wert? Berlin, 16. März 2009
Campus Wannsee (EMF-Konferenz 2012)
5. EMF-Konferenz für Familienunternehmen
Thema vom 23.10.2012: "Was Werte wert sind"
Werte wie Ehrlichkeit, Verantwortung und soziales Engagement schaffen Vertrauen. Nach diesen Werten ein Unternehmen zu führen, kann Geld kosten, es kann aber auch handfester Wettbewerbsvorteil sein. Erfolgreiche Familienunternehmen machen uns dies regelmäßig vor. Allerdings steht und fällt auch das Ansehen bzw. der Erfolg des Unternehmens mit dem Ansehen der Unternehmerfamilie.
Und: Den Worten müssen Taten folgen, denn Papier ist geduldig.
Passend zur Thematik konnten wir Dr. Ulf D. Posé als Key Note Speaker gewinnen. Der Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e. V. spricht in seinem Impulsvortrag über ethische Werte in Familienunternehmen.
Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten über Vermögensentscheidungen und was Werte in Familienunternehmen wert sind. Besonders spannend war: Unternehmergeschichten und -ansichten zu dem Thema.
EMF-Konferenz 2011
3. EMF-Konferenz für Familienunternehmen
Kopf schlägt Bauch? Sind Emotionen ein Erfolgsfaktor?
Neue Erkenntnisse der Hirnforschung zeigen, dass das Bauchgefühl eine Art inneres Wissens- und Erfahrungsreservoir darstellt, das Informationen blitzschnell in wichtig und unwichtig sortiert. Das Gehirn ist nämlich mit mehr als zwölf Informationen überfordert. Die Kapazität des Unbewussten ist dagegen deutlich größer. Bei sehr komplexen Entscheidungen sollte man daher nicht lange nachgrübeln und sich auf seine Intuition verlassen.
Im Mittelpunkt der dritten Konferenz des Berliner Instituts für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen (EMF-Institut) am 24. und 25.01.2011 standen daher folgende Fragen:
- Sind Emotionen ein Erfolgsfaktor?
Oder sind doch klare Fakten und rationale Entscheidungen entscheidend? - Was spielt in Familienunternehmen die größere Rolle?
- Was ist also besser – Kopf oder Bauch?
EMF-Konferenz 2010
Familienunternehmen – Wir reden mit Ihnen!
Das EMF-Institut veranstaltete am 25.01.2010 die zweite Konferenz rund um das Thema "Familienunternehmen".
Im Mittelpunkt standen diesmal: Kommunikation im Familienunternehmen. Welche Sprache braucht ein Unternehmen? Welche Regeln der Kommunikation gelten? Und sprechen Familienunternehmen eine andere Sprache?
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten über das Phänomen Sprache in Familienunternehmen. Besonders spannend: Unternehmergeschichten und –ansichten aus Ost- und Westdeutschland.
Sie können den Inhalt des Tagungsbandes als PDF herunter laden.
EMF-Konferenz 2009
Familienunternehmen – Was bleibt? Was wird?
Berlin, 26. Januar 2009
Nach der Konferenz
Unternehmer müssen Optimisten bleiben!
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind der Einladung des EMF-Instituts der HWR Berlin zur ersten EMF-Konferenz gefolgt. In den Konferenzhallen der Landesbank Berlin wurde deutlich: Familienunternehmen sind immer noch ein wichtiger Impulsgeber für die deutsche Wirtschaft. Aber auch fernab der Wirtschaft spielen sie eine wichtige Rolle. Gesellschaftlich und politisch nehmen sie auf die zukünftige Entwicklung des Landes einen großen Einfluss.
Zentrales Gesprächsthema des Tages: die Finanz- und Wirtschaftskrise. Wissenschaftler und Unternehmer waren sich einig, dass die gegenwärtige Lage eine große Herausforderung an alle stellt. Umsatzeinbrüche und Finanzierungsschwierigkeiten treffen viele Unternehmen mit großer Wucht. Die schon vorhandenen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen werden dadurch in ihrer Wirkung noch verschärft.
Karsten Schulze, ein Berliner Unternehmer, schilderte mit großer Leidenschaft, die Unwägbarkeiten der Erbschaftsteuerreform. Die Politik, so der Fuhrparkunternehmer, behandle die Mittelständler wie eine „Melkkuh“. Der stetige Kampf des Unternehmers gegen die Politik und für mehr Sachverstand erfordere schon eine große Leidenschaft für das Unternehmertum, resümierte Karsten Schulze.
Auch Hans Wall und Walter Lindenmaier bestätigen als erfahrene Unternehmer das Bild des leidensfähigen Unternehmers. „Kreativität gepaart mit Durchhaltewillen“ – dies waren die Schlagworte für die anwesenden Studenten und zukünftigen Unternehmer.
Robert Döring-Strohscheer von der Hermes Hausverwaltung, stellvertretend für die Nachfolgergeneration in Familienunternehmen, steuerte ebenfalls einen interessanten Vortrag bei. Der Einsatz des „modernen“ Controllinginstrumentes, der Balanced Score Card in einem Familienunternehmen birgt für den Unternehmer neue Herausforderungen und neue Chancen. Praxis und Theorie klaffen an dieser Stelle jedoch oftmals auseinander.
Die Vereinigung von Praxis und Theorie erfolgte nach getaner „Arbeit“ am Buffet. Banker, Unternehmer, Wissenschaftler und Studenten tauschten am reichlich gedeckten Tisch ihre Erfahrungen und Nöte aus. Einigkeit gab es in einem Punkt: im nächsten Jahr wieder.
Es wird ein Konferenzband mit Vorträgen und Hintergrundinformationen zum Thema erscheinen.
Sind Businesspläne den Aufwand wert? Berlin, 16. März 2009
Die Zeiten standardisierter Businesspläne sind vorbei!
Unter der Fragestellung „Sind Businesspläne den Aufwand wert?“ diskutierten am Montag, den 16. März 2009, im Vorfeld der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (degut) in der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin Gäste aus Wissenschaft und Praxis die Rolle von Businessplänen in der Gründungsphase.
Businesspläne alleine sind kein Erfolgskriterium, resümierte Diana Kapsa, McKinsey&Company, aus der Studie „A meta-analysis of the planning-performance relationship in new and established small firms“ in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke. Externe Faktoren wie das Alter der Unternehmung, die Art und Weise der Planung sowie die kulturelle Umgebung haben einen mindestens genauso wichtigen Einfluss auf den Erfolg.
Je detaillierter die Planung, desto unwahrscheinlicher die Gründung, fand Professor Dr. Matthias Raith von der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg in seiner Untersuchung heraus. Intensive Planung führe zu einem positiven Ausschluss wenig erfolgversprechender Gründungsvorhaben. Planen bedeutet Kosten - Eine Senkung dieser Kosten kann durch Standard-Businesspläne erzielt werden, was aber nicht im Sinne der Förderer sein kann, denn so werden wenig erfolgversprechende Gründungsvorhaben, also die falschen Gründer, gefördert. Allerdings ist der Anspruch am Gründungsmarkt gewachsen und komplexe Gründungen verlangen sehr wohl Businesspläne von hoher Qualität.
Wissenschaftler der HWR Berlin untersuchten zusammen mit der Berliner Volksbank Berliner Gründer und fanden heraus, dass Businesspläne über die Gründungsphase hinaus nur sehr selten als Planungsinstrument zum Einsatz kommen. Der Grund für die Erstellung eines Businessplans beschränke sich auf die Beschaffung von Startkapital. Gebraucht wird eine Alternative, die als Planungsinstrument für den Gründer einen bedürfnisorientierten Charakter hat.
Fazit der Veranstaltung: Es gibt kein definitives NEIN zum Businessplan. Allerdings sind sich die Teilnehmer einig, dass es ein zu sperriges Planungsinstrument sei und künftig handhabbarer und dadurch zugänglicher für Gründer gestaltet werden müsse.
- Impressionen
- Vortrag Prof. Dr. Matthias Raith - Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
- Vortrag Diana Kapsa - McKinsey&Company, Universität Witten/Herdecke – Diana_Kapsa(at)mckinsey.com
- Vortrag Prof. Dr. Sven Ripsas, Dr. Holger Zumholz - HWR Berlin
